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NVH BUSSCHULE |
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ROBUS AUF DEM WEG ZUR SCHULE |
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Mit rund 77% aller Fahrgäste stellen die Schüler die größte Kundengruppe des NVH dar. Der Hohenlohekreis mit einer Fläche von 776 qkm und einer Bevölkerungsdichte von 140 Einwohnern je qkm zählt zu den ländlichen Gebieten in Baden Württemberg. Da nicht jede Ansiedlung über eine eigene Grundschule verfügt, nutzen im Hohenlohekreis bereits viele Erstklässler die Busse des NVH für die Fahrt zur Schule. In der Regel handelt es sich dabei um Kinder im Alter ab ca. 6 Jahren. |
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Der Bus zählt zu den sichersten Verkehrsmitteln, um die Fahrt zur Schule zu bewältigen. Im Straßenverkehr verhalten sich Kinder jedoch oft spontan, woraus auch im Umgang mit dem Bus Gefahrensituationen entstehen können. Zudem werden die Abc-Schützen nur selten auf die zukünftige Busfahrt vorbereitet. Doch richtiges Verhalten im Umgang mit dem Bus ist nicht angeboren, es muss erlernt und geübt werden. Einen Beitrag dazu will die NVH Busschule, die in Zusammenarbeit mit der Grund- und Hauptschule Ingelfingen entstanden ist, leisten. |
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Die Busschule wird von Mitarbeitern der NVH-Leitstelle durchgeführt. Beide Mitarbeiter verfügen über langjährige Praxiserfahrung als Linienbusfahrer im NVH-Gebiet. Sie machen sich dann jedoch nicht mit den Tigerenten auf den Weg zur Schule, sondern bringen einen Standardlinienbus und das Maskottchen "RoBus" mit. |
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Für den Busschulunterricht ist ein zeitlicher Rahmen von ca. 90 Minuten geplant. Der Unterricht beginnt im Klassenzimmer der Schüler. Hier werden die Kinder mit RoBus und dem Busschullehrer vertraut gemacht und über Erlebnisse mit dem Bus gesprochen. Für diesen Block sind ca. 15 Minuten geplant. |
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Danach geht es zur Haltestelle. Dort wartet bereits der Bus des NVH. Wie erkennt man eine Haltestelle? Was ist zu beachten? Diese und weitere Fragen werden geklärt. Doch ein reines Frage und Antwort Spiel ist langweilig. Nun sind die Kinder die Hauptakteure. Wie dicht kann RoBus an der Bordsteinkante stehen, ohne dass ihm etwas passiert, wenn der Bus einfährt. Die Schüler dürfen das Maskottchen auf dem Gehsteig plazieren. Der Bus fährt in die Haltestelle ein und zeigt was passieren kann, wenn nicht mind. 1 Meter Abstand von der Bordsteinkante eingehalten wird. Im Anschluss daran wird das richtige Einsteigen geübt. Zuerst dürfen die Schüler alle gemeinsam in den Bus drängen, danach wird der Reihe nach eingestiegen und siehe da, das geht viel schneller. |
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Im Fahrgastraum angekommen, werden wichtige Elemente wie Halteknopf, Nothammer und Feuerlöscher besprochen. Es wird u. a. gezeigt, wie wichtig es ist sich während der gesamten Fahrt gut festzuhalten, damit bei einer plötzlichen Vollbremsung nichts passiert. Zu Demonstrationszwecken hält sich RoBus nicht an diese Regel und stürzt um. |
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Gegen Ende des Busschulunterrichts wird das richtige Aussteigen aus dem Bus geübt. Immer nach rechts und links schauen, damit es keinen Zusammenstoß mit Radfahrern oder Fußgängern gibt. Und ganz, ganz wichtig - niemals vor oder hinter dem Bus über die Straße laufen! Zum Abschluss des Unterrichts nehmen die Schüler auf dem Fahrersitz Platz. Busfahren aus Sicht des Fahrers ist angesagt. So können die Kinder selbst erfahren, warum es z.B. die Regel gibt nicht vor dem Bus über die Straße zu laufen, denn vom Fahrerplatz sind die Kinder oder besser der RoBus gar nicht zu sehen. |
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Der NVH bietet den Service der Busschule allen Grundschulen im NVH-Gebiet für Ihre ersten Schulklassen an. Die Veranstaltung wird vom NVH durchgeführt und ist für die Schulklassen kostenlos. |
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